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Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AVV)

nach Art. 28 DSGVO · Stand: September 2026

zwischen der Einrichtung, die kitos nutzt („Verantwortlicher“), und ALPTEC, Postfach 20251, Justus-Liebig-Straße 2-4, 41564 Kaarst, E-Mail: [email protected] („Auftragsverarbeiter“). Dieser Vertrag ist Bestandteil der AGB (§ 7) und gilt ab Beginn der Testphase.

1. Gegenstand und Dauer

Der Auftragsverarbeiter stellt dem Verantwortlichen die Software kitos als Online-Dienst bereit und verarbeitet dabei personenbezogene Daten in dessen Auftrag. Die Dauer entspricht der Laufzeit des Nutzungsvertrags einschließlich der Fristen für Export und Löschung nach § 8 der AGB.

2. Art, Zweck, Daten und Betroffene

3. Weisungen

Der Auftragsverarbeiter verarbeitet die Daten nur auf dokumentierte Weisung des Verantwortlichen. Die Weisungen sind durch diesen Vertrag, die AGB und die Nutzung der Funktionen der Software erteilt; weitere Weisungen erfolgen in Textform an [email protected]. Ist der Auftragsverarbeiter der Ansicht, dass eine Weisung gegen Datenschutzrecht verstößt, informiert er den Verantwortlichen unverzüglich. Eine Verarbeitung zu eigenen Zwecken findet nicht statt, es sei denn, eine gesetzliche Pflicht verlangt dies.

4. Vertraulichkeit

Alle Personen, die Zugang zu den Daten haben, sind zur Vertraulichkeit verpflichtet oder unterliegen einer gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht.

5. Technische und organisatorische Maßnahmen

Der Auftragsverarbeiter trifft die Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO, insbesondere:

Die Maßnahmen werden dem Stand der Technik angepasst; das Schutzniveau darf dabei nicht unterschritten werden.

6. Unterauftragsverarbeiter

Der Verantwortliche stimmt dem Einsatz folgender Unterauftragsverarbeiter zu:

Über beabsichtigte Änderungen informiert der Auftragsverarbeiter den Verantwortlichen mindestens vier Wochen vorher in Textform. Der Verantwortliche kann aus wichtigem datenschutzrechtlichem Grund widersprechen; kommt keine Einigung zustande, kann er den Vertrag kündigen. Der Auftragsverarbeiter verpflichtet Unterauftragsverarbeiter vertraglich auf gleichwertige Datenschutzpflichten.

7. Unterstützung des Verantwortlichen

Der Auftragsverarbeiter unterstützt den Verantwortlichen mit geeigneten Maßnahmen bei der Beantwortung von Anträgen Betroffener (Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit, Widerspruch) sowie bei den Pflichten nach Art. 32 bis 36 DSGVO. Viele dieser Rechte können Betroffene direkt in der Software wahrnehmen. Wenden sich Betroffene unmittelbar an den Auftragsverarbeiter, leitet er das Anliegen an den Verantwortlichen weiter.

8. Meldung von Datenschutzverletzungen

Der Auftragsverarbeiter meldet dem Verantwortlichen Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten unverzüglich, möglichst innerhalb von 24 Stunden nach Kenntnis, mit den Angaben nach Art. 33 Abs. 3 DSGVO, soweit verfügbar.

9. Löschung und Rückgabe

Nach Ende des Vertrags stellt der Auftragsverarbeiter auf Anforderung innerhalb von 30 Tagen einen Export der Daten bereit und löscht die Daten spätestens 90 Tage nach Vertragsende, sofern keine gesetzliche Pflicht zur Speicherung besteht. Sicherungskopien werden im regulären Zyklus (14 Tage) überschrieben. Daten, die Eltern selbst in ihrem Konto angelegt haben, bleiben bis zur Löschung durch die Eltern bestehen.

10. Nachweise und Kontrollen

Der Auftragsverarbeiter stellt dem Verantwortlichen alle erforderlichen Informationen zum Nachweis der Einhaltung dieses Vertrags zur Verfügung und ermöglicht Überprüfungen nach vorheriger Anmeldung mit angemessener Frist, zu üblichen Geschäftszeiten und ohne Störung des Betriebs.

11. Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht. Bei Widersprüchen zwischen diesem Vertrag und den AGB gehen die Regelungen dieses Vertrags zum Datenschutz vor. Auf Wunsch stellen wir diesen Vertrag auch zur Unterzeichnung als PDF bereit – eine E-Mail an [email protected] genügt.